Die Fotos zur Ausstellung von Normann Backhaus sind umgezogen und künftig auf der Seite hier zu finden.
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Die Fotos zur Ausstellung von Normann Backhaus sind umgezogen und künftig auf der Seite hier zu finden.
In Wiesbaden gab es die Ausstellung “Landschaft als Weltsicht” im Museum Wiesbaden zu sehen, in der Süddeutschen Zeitung kann man sich noch einige der ausgestellten Werke anschauen. Hier ging man von einem weiten Landschaftsbegriff aus – und so ist Erstaunliches zu sehen! Schade, dass die Ausstellung schon vorbei ist.
Heute:
Der Künstler verschliesst die Augen vor der äusseren Welt und wendet den Blick auf die subjektiven Landschaften seiner Seele.
José Ortega y Gasset (1883–1955)
Über ein halbes Jahr ist nun die Eröffnung der Ausstellung her – diesen Artikel von der Eröffnung auf der Fafleralp im Walliser Boten vom 13.7. 2011 aus Brig hatten wir ganz vergessen vorzustellen. Das holen wir hiermit nach – schön ist es gewesen!
Heute:
Landschaft ist die Welt exclusiv! Und wie alles Exclusive heil, ganz, total und überwältigend.
Horst Janssen (1929–1995)
Nachtrag: die News der Akademien der Wissenschaften Schweiz hatten im August über unser Projekt berichtet – hier ist der link als PDF dazu nachgereicht.
In Berlin beschäftigt sich eine Ausstellung mit einem Thema, dass anscheinend die Deutschen besonders umtreibt. Sie heißt: Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald und ist im Deutschen Historischen Museum noch bis Anfang März zu sehen.
Wer es in dieser Zeit nicht nach Berlin schafft, kann sich hier unten auf dem Bild mal anschauen, was es im DHM alles zum Thema Wald zu sagen gibt oder auf dem Ausstellungsblog surfen.
Ist die Landschaft für uns alle da?
Im Prinzip gehört die Landschaft niemandem und allen. Landschaft konsumieren ist demnach so etwas wie Luft atmen, alle können es tun und es kostet nichts. Doch gehören die Objekte der Landschaft oft jemandem, der oder die darüber verfügen darf: das Land, die Obstbäume, der Wald, die Gebäude etc. Wir können also nicht überall uneingeschränkt Landschaften konsumieren, denn sobald wir sie uns aneignen wollen, können andere, stärkere Ansprüche vorhanden sein. Sogar die schönen Ausblicke auf eine Landschaft können verunmöglicht werden, wenn am idealen Punkt ein Haus steht, das man nicht einfach betreten kann, oder eine eingezäunte Weide, auf der sich Kühe mit ihren Kälbern und womöglich gar ein Stier aufhalten. Deutlicher werden die verschiedenen Ansprüche an die Landschaftsaneignung, wenn man sie durchwandern, durchfahren, kaufen oder umpflügen will. Hier gibt es oft klare Vorschriften, die es bestimmten Gruppen verunmöglichen, eine Landschaft auf die gewünschte Weise zu nutzen. Im Schweizerischen Nationalpark darf man beispielsweise weder Fahrradfahren noch sich von den Wegen entfernen, während des Pflanzenwachstums und besonders kurz vor der «Heuete» sollte man nicht durch Wiesen gehen und bei einer Baustelle warnt einen ein Betreten-verboten-Schild vor Sanktionen. Trotzdem, behaupten wir, ist die Landschaft für uns alle da, ihre Aneignung muss jedoch ausgehandelt werden.
Ist Landschaftsentwicklung eine moralische Frage?
Wer verwaltet Landschaft?
Welche Elemente bilden eine Landschaft?
Wie sah die Landschaft meiner Grossmutter aus?
Wo geht es zur Landschaft?
Welche Rolle spielt die Physik in der Landschaft?
Welche Stoffe bilden die Landschaft?
Wie bemisst man den Wert einer Landschaft?
Ist Landschaft politisch?
Ist landschaft für uns alle da?